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Frida Kahlo ist nicht nur die wohl bekannteste Malerin Mexikos. Ihr Hang zur kunstvollen Selbstinszenierung mittels Schmuck und farbenfrohen Kleidern haben sie mittlerweile auch zu einem beliebten Motiv der Popkultur werden lassen. Noch Jahrzehnte nach ihrem Tod fasziniert die Kahlo in solchem Maße, dass selbst ihre Rezepte und Adressbücher Gegenstand von Forschungen geworden sind.

Diese Seite hat keineswegs das Ziel, das Phänomen Frida Kahlo als Ganzes zu entschlüsseln. Sie möchte sich auf einen ganz speziellen Aspekt konzentrieren: Frida Kahlo und ihr Umgang mit der deutschen Herkunft ihres Vaters Wilhelm Kahlo. Denn die Art, wie Frida Kahlo diese reflektierte, sich aneignete oder von ihr distanzierte, verrät einiges darüber, wie die Malerin sich selbst als Mythos neuerfand und die eigene Identität gekonnt inszenierte. Darüber hinaus lässt sich an diesem Thema aber auch gut aufzeigen, wie problematisch die Auswertung biographischen Materials sein kann.

Frida Kahlos Biographie schillert nur so von vielsagenden Anekdoten, aber auch von Erinnerungen und Behauptungen, die sich nüchtern und realistisch ausnehmen. So mancher Biograph ist ihrer Erfindungsgabe aufgesessen, und in der Literatur über Frida Kahlo haben sich Dinge als Fakten verbreitet, die bei näherem Hinsehen doch nur Erfindung sind. Frida Kahlos Umgang mit dem väterlichen Erbe ist ein faszinierender Mosaikstein in diesem Komplex.

Somit beleuchtet diese Seite in diversen Artikeln die verschiedenen Aspekte dieses Themas:

Ergänzend zu den Texten gibt eine Literaturliste Übersicht über Veröffentlichungen, die sich mit diesen Aspekten Frida Kahlos auseinandersetzen. Der gesamte Seiteninhalt ist gleichermaßen auf Deutsch und auf Spanisch verfügbar.

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